Mail vom 28.02.06

Dr. Janus,
psychoanalytischer Psychotherapeut in eigener Praxis in Heidelberg, Dozent und Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie in Heidelberg - Mannheim und am Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie. Past- Präsident der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Medizin
(www.isppm.de)

Liebe Frau Zandl,
gern unterstütze ich Sie bei der Promotion Ihres Buches. Ich habe keinerlei Einwände, sondern respektiere Ihre Arbeit sehr und halte sie für sehr verdienstvoll. Wir können das Buch auf der Website der ISPPM anzeigen.

Herzliche Grüße L. Janus




Mail vom 07.03.06

Prof. Dr. Franz Ruppert,
Diplom-Psychologe, Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, Psychologischer Psychotherapeut
(www.franz-ruppert.de)

Sehr geehrte Frau Zandl,
… Ich habe die Rückmeldung bekommen, dass die Studenten Ihren Auftritt an der Hochschule inhaltlich sehr interessant und persönlich äußerst mutig fanden. Ich denke, es war für die Vorlesung insgesamt ein großer Gewinn.

Mit freundlichen Grüßen Franz Ruppert




Mail vom 06.04.06

Frau Nicola J. Maier,
wissenschaftliche Mitarbeiterin Wissenschafts -und Kompetenzzentrum der Stiftung Leben pur in München
(www.stiftung-leben-pur.de)

Sehr geehrte Frau Zandl,
von meiner Kollegin Frau Kopp habe ich Ihr Buch "Lukas - Erkenntnisse einer Mutter" empfohlen bekommen. Gratulation! Ich bin von Ihrer Offenheit und der Entwicklung, die in Ihrem Buch beschrieben wird, begeistert. Wir haben das Buch in unserer kleinen Präsenzbibliothek stehen, wo es anderen Eltern Mut machen soll. Über aus Elternperspektive geschriebene Publikationen freuen wir uns dabei immer ganz besonders, weil sie gerade Fachleuten einen ungeahnten Schatz der Erkenntnisse liefern. Leider versetzen sich nur wenige Fachkräfte in die Lage von Eltern - umso wichtiger sind Bücher, die einem diese Möglichkeit eröffnen. In einigen Wochen bin ich in einem Elterngesprächskreis, bei dem ich gerne auch Ihre Flyer verteilen werde. Ihnen nochmals herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen Nicola Maier




Mitgliederzeitschrift der Deutschen Zöliakie - Gesellschaft e.V.
3. Quartal 2005
(ich interessierte mich für glutenfreie Ernährung)

Miren Zandl schreibt selbst über ihr Buch:

Mein Buch ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, der sich hauptsächlich auf Tagebuchaufzeichnungen und niedergeschriebene Erinnerungen stützt. Meine Aufzeichnungen zeigen, wie es mir gelungen ist, eigene seelische und emotionale Hindernisse und Blockaden zu erkennen und zu beseitigen, um unserem auffälligen Sohn den nötigen Halt zu geben und somit den Boden zu schaffen für seine optimale Entwicklung. Der Unterschied zu anderen Berichten ist, dass ich mich selber hinterfrage, warum ich meinen Sohn nicht erreiche und warum ich ihn nicht bedingungslos annehmen und lieben kann. Ich lernte, dass ein Kind letztlich das Produkt der Persönlichkeit der Eltern ist, die wiederum durch viele unterschiedliche Einflüsse geprägt werden. Mein Anliegen ist es, Eltern und allen Betroffenen Mut zu machen, sich der aktiven Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit zu stellen, ohne sich dabei schuldig zu fühlen für Versäumtes oder begangene Fehler.

Inhaltlich möchte ich all dem nichts hinzufügen. Ein ergreifendes, authentisches und wie ich empfinde durch und durch ehrliches Buch in dem viel Leid, Gefühl, Kraft und vor allem Dingen Hoffnung steckt. In diesem Erfahrungsbericht geht es nicht um Zöliakie und die ein oder andere Therapie wird manchem von uns unrealistisch vorkommen. Und gerade deshalb ist das Buch für mich empfehlenswert. Mutter und Frau zu sein ist immer eine sehr große Herausforderung. Der Alltag mit unseren Kindern - und ist nicht jeder Einzelne davon auf seine Art und Weise ein "Besonders"? - bringt uns ständig an unsere Grenzen. Das Wagnis 21 Euro auszugeben und in die Welt von Miren, Marcel und Lukas einzutauchen lohnt sich; und vielleicht entdecken wir ja dabei auch die eine oder andere Seite von uns selber in diesem Buch.

Christiane Bethge- Witt




Holding Times - Mitteilungsblatt der Gesellschaft zur Förderung des Festhaltens als Lebensform und Therapie e. V. 15. Jahrgang Ausgabe 2006 (www.prekop-festhalten.de)


Wie eine verzweifelte Mutter in großer Not ihr behindertes Kind festhielt

Sie berichtet über Ihre qualvolle Gratwanderung zwischen Hoffnung auf die Normalität ihres Kindes und dem zunehmenden Verdacht auf eine Behinderung. Lukas hübsches Äußeres täuscht über sein echtes Leistungsvermögen hinweg. Oder doch nicht? Kann er nicht oder will er nicht? Warum verweigert er meine Liebe zu ihm? Bin ich eine schlechte Mutter? Verzweifelt läuft sie von Doktor zu Doktor. Unter anderem landet sie auch bei einer Pädagogin. Sie zeigt ihr, wie sie Lukas festhalten soll, wenn er aus den Fugen gerät. (Anm. der Redaktion: es handelt sich hierbei um keine echte Anleitung. Vielmehr zeigt die Pädagogin, wie toll sie es mit dem Kind schafft. Infolgedessen wird der Mutter ihre Schwäche noch ersichtlicher)

"Beim Bauen eines Turmes will Lukas die Bausteine, wie so oft umwerfen und fängt an zu schreien und zu toben, als man ihn nicht lässt. Frau K. hält ihn daraufhin etwa eine halbe Stunde fest im Arm und während er brüllt sagt sie zu ihm: "Ich verstehe dich, du kannst deine innere versteckte Wut gerne zeigen. Ich halte sie gut aus". Als er sich endlich beruhigt, schaut er sie zufrieden an und sie bauen den Turm fertig. Für mich war diese Szene nicht so einfach auszuhalten. Ich denke an die Nachbarn, was die wohl davon halten werden, wenn sie Lukas schreien hören, sollte ich ihn auch mal auf diese Weise festhalten? Aber Frau K. scheint das nicht zu interessieren. Sie hat ihn über dreißig Minuten festgehalten und Lukas war hinterher wie befreit, das muss ich schon zugeben. Warum kann ich das nicht? "
(Aufgrund eines körpertherapeutischen Kurses begreift Miren, von woher ihre Unsicherheit herrührt).

"Da ich kaum je liebevolle und verständnisvolle Grenzsetzung erfahren hatte, brachte ich kein Selbstvertrauen auf … Bis heute erlebte ich mich bei jedem Streit und bei jeder Auseinandersetzung als die Verliererin, die Unverstandene und Gedemütigte … Mitten in der Nacht brüllt Lukas wieder wie am Spieß. Entschlossen nehme ich ihn in meine Arme und lasse ihn nicht mehr los. Dabei sage ich ihm immerfort: Ja Lukas , es ist schon gut, schrei dich aus, ich halte dich, ich bin stark … Nach fünfzig langen Minuten hört er langsam auf zu schreien, schnieft und schaut mich mit klaren, wachen Augen an, jauchzt und kuschelt sich an mich. Ja, er kuschelt sich an mich! Meine Freudentränen benetzen ihn, er ist völlig durchgeschwitzt, ich weine und bin wohlig warm. Selig schlafen wir in meinem Bett ein."

Ähnliche Erfahrungen haben sich bei uns Fachleuten, die mit Eltern und Kindern praktisch gearbeitet haben, über die Jahre hinweg angesammelt. Manche Mütter haben unsere Ratschläge in die Tat umsetzten können. Manche sind aber gescheitert. Eine von denen wäre wohl auch Miren gewesen, wenn ihre weitere Therapie nicht geholfen hätte, das verunsicherte Kind in ihr zu heilen und den inneren Halt zu gewinnen. Typischerweise haben sich viele Versagensgefühle der Mutter noch vertieft. In dieser Zeit haben wir viele Fehler begangen und so manche Kritik verdient. Glücklicherweise haben wir das erkannt und eine bessere Anleitung und Begleitung der Eltern angestrebt. Und damit die Anleiter und die Begleiter für ihren Auftrag auch kompetent genug werden, zeigt sich deren Ausbildung als fällig. Je unsicherer die Eltern sind, weil auch sie in der Stafette der Generationen unsere Eltern hatten, umso lauter wird das Rufen nach der Erziehung bzw. Therapie der Eltern.

Geschrieben von Dr. Iirina Prekop,
Bestsellerautorin und Diplom- Psychologin. Sie arbeitete viele Jahre in der Abteilung für Entwicklungsstörungen in Stuttgart




Verband freier Psychotherapeuten - Mitteilungsheft 03/07

Das Buch wurde von der Mutter eines besonderen (behinderten) Kindes verfasst. Es ist sehr klar, offen und spannend geschrieben. Inhaltlich geht es um die Krise, in die die Mutter durch die Geburt und die Belastungen mit dem besonderen Kind gekommen ist. Und um den Weg, über den sie zurück in ein zufriedenes Leben gefunden hat und bei dem ihr unter anderem die Kunsttherapie sehr geholfen hat.




Das Mitgliedermagazin der mhplus Betriebskrankenkasse schrieb eine Buchempfehlung in der Ausgabe 06/04

Erfahrungsbericht "Lukas"

7 Wochen vor dem offiziellen Geburtstermin wird Miren Zandl mit Blutungen ins Krankenhaus gebraucht. 14 Tage später wird ihr Sohn Lukas per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Gleich im Anschluss muss der Säugling in eine Kinderklinik eingeliefert werden. Erst Tage später darf Miren Zandl ihren Sohn das erste Mal besuchen. Sie ist überglücklich. Bald zeigt Lukas jedoch erste Auffälligkeiten. In den folgenden Monaten wird klar, dass gravierende Entwicklungsstörungen vorliegen. Der Umgang mit ihrem Sohn wird für Miren zum Wechselbad der Gefühle, das Muttersein mehr und mehr zur Pflichtübung. Um gegenzusteuern, beginnt sie mit Körper - und Kunsttherapie. Ihre Erfahrungen in der Therapie, die Konflikte mit ihrem Partner und das Verhältnis zu ihrem Sohn schildert Miren Zandl in diesem Buch.

 

 

 

 

 

 

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