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1967
bin ich in Sachsen als zweite von drei Töchtern geboren. Als
Erzieherin arbeitete ich fast acht Jahre in verschiedenen Heimen
und anderen Einrichtungen der Kinderbetreuung. Im Mai 1996 kam mein
erstes Kind als auffälliger Junge zur Welt. Die Begegnung mit
unserem Kind bedeutete für mich und meinen Mann zunehmend den
Verlust meiner eigenen Stabilität. Um den Anforderungen des
problematischen Alltags standhalten zu können, begann ich mit
Körpertherapie und Kunsttherapie. In diesem sehr intensiven und tiefgehenden
Selbsterfahrungsprozess erinnerte ich mich Schritt für Schritt
an meine eigene Kindheit. Ich entdeckte meine eigenen Stopps und
Widerstände, erkannte und erlebte, wo diese mich mit meinem
Kind verbinden und wie sich Lebensthemen in komplexen Zusammenhängen
wiederholen. Hier gelang es mir auch, die "Knoten" in
meiner Lebensgeschichte zu entwirren und aufzulösen. Meine
dadurch gewonnenen neuen Möglichkeiten für mein Leben
und meine Beziehungen eröffnen zugleich meinem Sohn die Chance,
sich befreiter zu entwickeln.
Miren
Zandl.
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